Der Bus, 1929 Frida Kahlo

Der Bus 1929 Frida Kahlo

Dieses Gemälde namens El bus zeigt deutlich den Einfluss Diego Riveras auf die politische Haltung der Künstlerin Frida Kahlo. In dieser Abbildung sehen Sie einige Personen nebeneinander auf einem Holzsitz in einem klapprigen Bus sitzen. Diese Menschen gehören verschiedenen mexikanischen sozialen Schichten an. Von links beginnend eine Hausfrau mit ihrem Einkaufskorb, allgemein ein Mann im blauen Overall bei der Arbeit, eine barfüßige Indianermutter, die ihr Baby stillt, ein Kind, das die Landschaft um sich herum betrachtet, ein Geschäftsmann samt Geldsack und ein fühlbares Mädchen könnte die Künstlerin Frida Kahlo selbst sein. Auf dieser Terrasse demonstrierte Frida ihre Vorliebe für die Enteigneten. Er malte die indische Mutter als Madonna und der blauäugige Gringo ist eine Darstellung der Kapitalisten.

Dieses Gemälde ist auch eine Darstellung des Busunfalls, den er 1925 erlitt und sein Leben für immer veränderte. Frida selbst gab zu, dass sie in ihrem Leben zwei schwere Unfälle erlitten hatte, einen von einer Straßenbahn und einen von Diego Rivera. Diego bestand mehrmals darauf, dass Frida die beste Malerin der Zeit war. Diegos Kritik an Fridas Bildern war ihr sehr wichtig, bis zu dem Punkt, an dem ein Teil ihres Anstoßes zum Malen aus ihrem Eifer stammte, ihm zu gefallen. Laut Diego war sie eine bessere Künstlerin als er, und er erzählte gerne von Pablo Picassos Reaktion auf Fridas Werk. „Schau dir diese Augen an“, soll Picasso an Rivera geschrieben haben, „so etwas sind weder du noch ich fähig.“

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