Selbstporträt mit Zopf, 1941 Frida Kahlo

Selbstporträt mit Zopf 1941 Frida Kahlo

Frida Kahlo schnitt ihre Haare nach der Scheidung von Diego Rivera im Jahr 1939 lange ab. Damit lehnte sie ihre Weiblichkeit ab und linderte ihren Schmerz über die Scheidung.

Nachdem sie im Dezember 1940 wieder geheiratet hatten, malte er dieses Selbstporträt und benutzte seine Haare, um seine Gefühle über ihre Beziehung auszudrücken. Die Haarsträhnen, die wie in ihrem anderen Selbstporträt „Selbstporträt mit abgeschnittenem Haar“ abgeschnitten wurden, wurden gesammelt und zu einer Endlosschleife geflochten. Die Form ihrer Haare könnte ein Symbol für den ewigen Kreis der Zeit sein. Der obere Teil des nackten Körpers des Künstlers war von ineinander verschlungenen Blättern umgeben. In diesem Gemälde versucht Frida, ihre Weiblichkeit zurückzugewinnen. 1942 wurde dieses Gemälde im Rahmen der Ausstellung „Portraits of the Twentieth Century“ im Museum of Modern Art in New York gezeigt.

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